Zielsetzung

Zielsetzung

Ein Ziel ohne Plan bleibt nur ein Wunsch...
Ein Wunsch in der Flasche

Wünsche haben wir viele.
Ein Wunsch jedoch ändert nichts – ein Entschluss verändert alles.

Was einen Wunsch ausmacht

In einem Wort: Passivität

Wünsche müssen keinen Realitätsanspruch erfüllen.

Die Erfüllung des Wunsches liegt nicht in unserem Einflussbereich. 
Wir setzen voraus, das Gewünschte nicht aus eigener Kraft verwirklichen zu können. Wir sind nicht bereit, selbst aktiv zu werden und die Konsequenzen zu tragen.

Wir erwarten, das Gewünschte geschenkt zu bekommen oder dass sich die äußeren Umstände von selbst verbessern. 

Ein typisches Beispiel ist der Wunsch abzunehmen, ohne irgentwas im Leben zu verändern.

Hier wissen wir alle, wie es um die Erfolgsaussichten steht…

Wünsche will ich nicht abwerten. Sie geben Halt, Orientierung und Hoffnung. Jedoch handelt es sich beim Wünschen um einen rein passiven Akt.

Was ein Ziel definiert

In einem Wort: Aktion

Ein Ziel muss realistisch bzw. realisierbar sein.

Die Erreichung eines Ziels liegt zu 100% in unserem Einflussbereich. Nur wir sind verantwortlich.

Wir müssen und können aktiv auf unser Ziel hinarbeiten, es planen und die Schritte zur Erreichung selbst umsetzen.

Wir wollen etwas erreichen und sind bereit, etwas zu verändern und die Konsequenzen zu tragen. 

Die Planung macht das Ziel

Nichts gefährdet unseren Erfolg mehr als unklar formulierte oder falsch gesetzte Ziele.
Sie führen zu Missverständnissen, falschen Strategien, Ressourcenverschwendung und letztlich zu einer Menge Frust. 

Wir haben monatelang auf eine bestimmte Sache hingearbeitet – und müssen dann feststellen, dass wir unser Ziel weit verfehlt haben.

Aufwand und Ergebnis stehen dann in keinem gesunden Verhältnis.

Und hier kommt die S.M.A.R.T-Formel ins Spiel.
Eine Formel zur Zielformulierung aus der Unternehmensplanung und Mitarbeiterführung – streitig, wer genau sie erfunden hat…

Die S.M.A.R.T-Formel

Was genau verstehen wir unter smarten Zielen?

Der Unterschied zu unklaren, schwammigen und demotivierenden Zielen besteht in folgenden fünf Anforderungen:

  • Spezifisch
    Das Ziel muss unmissverständlich formuliert, fokussiert und präzise sein.

  • Messbar
    Es gibt eine exakte Vorstellung, wann ein Ziel erreicht ist und wann wir gescheitert sind. Optimalerweise koppeln wir dieses Ziel an eine objektive, messbare Größe.
    „What gets measured, gets managed.“ (Peter Drucker)

  • Ausführbar
    Das formulierte Ziel darf durchaus herausfordernd und ambitioniert sein. Es muss aber realistisch, also erreichbar sein.

  • Relevant
    Das Ziel muss wichtig genug sein, sinnvoll und die Mühe wert.

  • Terminiert
    Jedes smarte Ziel braucht eine konkrete Deadline, zu der entschieden werden kann, ob es erreicht wurde oder nicht. Terminierung schafft Disziplin und Fokus.

Die Vorteile von smarten Zielen

Auch beim Training führen Orientierungslosigkeit und fehlende konkrete Ziele meist zu Frustration und zum „Aufgeben“.

Smarte Ziele lösen dieses Problem und unterstützen uns bei unserem Ressourcenmanagement.

Allein die Auseinandersetzung mit dem Ziel regt schon zu Strategien und Lösungsideen an. Unser Gehirn kann gar nicht anders, als in den Lösungsmodus zu schalten.

Auch lassen sich wunderbar wichtige von weniger wichtigen Zielen unterscheiden. Priorisierung heisst hier das Schlüsselwort. Ziele können so nach Priorität einsortiert und „abgearbeitet“ werden.

Die klare Visualisierung unseres Zieles treibt uns stetig an.
Aus der Sportpsychologie: Leistungssportler werden darauf trainiert, sich vor dem Wettkampf möglichst konkret den Sieg auszumalen. Neurolinguistische Programmierung (NLP) unterstützt erwiesenermaßen die Erreichung gesetzter Ziele.
Je präziser und „erlebbarer“ ein Ziel in der Zukunft formuliert ist, umso motivierter und engagierter arbeiten wir an der Erreichung.

Konkret

Je konkreter wir uns ein Ziel vor Augen führen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dieses Ziel zu erreichen. 

Bei unserer Trainingsplanung sollten wir nichts dem Zufall allein überlassen, sondern von der Zielformulierung über die Planung und Umsetzung bis hin zum Ziel strategisch und smart vorgehen:

1.

Ziel definieren

Konkrete und möglichst klare Definition des „Endzieles“

1.

2.

Unterstützung / Anleitung

Bei welchem Teil kann uns jemand von aussen bei der Umsetzung helfen? 
Dies kann schon beim Konkretisieren der Zielsetzung sinnvoll sein.

2.

3.

Zwischenziele festlegen

Erfolge motivieren uns. Deswegen brauchen wir zur Kontrolle des Zwischenstandes konkrete Zwischenschritte.

3.

4.

Reaktionsfähigkeit

Gerade bei unseren Zwischenzielen sollten wir reaktionsbereit bleiben. Unvorhersehbare Ereignisse oder Einschränkungen erfordern manchmal eine Abweichung vom ursprünglichen Plan – ohne dabei die Zielsetzung aus den Augen zu verlieren.

4.

5.

Messbarkeit

Unser Erfolg oder auch Mißerfolg muss messbar sein. Das heißt, wir müssen Kriterien und konkrete Parameter definieren, die unseren Erfolg dokumentieren.

5.

6.

Zeitmanagement

Wir verzetteln uns gern. Um das zu verhindern, sollten wir – vor allem für die „Etappensiege“ – klare Zeitfenster festlegen. Das ermöglicht uns eine feine Justierung auf dem Weg zum Ziel. 

6.

Fazit

Unsere selbst gesetzten Ziele können wir nur erreichen, wenn wir bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, aktiv zu werden und die Konsequenzen zu tragen.

Jeder noch so weite Weg beginnt mit einem guten Konzept und natürlich dem ersten Schritt.

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